Neue Kategorie // Dinge, die dir keiner wirklich sagt, bevor du Mama wirst

Wie ihr seht, habe ich eine neue Kategorie hinzugefügt. In dieser werde ich Euch gelegentlich über meinen Mama-Alltag erzählen. Ich bin nun selbst seit April 2017 Mama einer kleinen Mara und genieße jeden Tag, den ich zu Hause mit ihr verbringen kann. Ok, manchmal könnte man sie auch zum Mond schießen, aber das kennt ihr sicher 😉

 

Ich muss zugeben, auch ich habe gedacht, ach das wird schon, sooo anstrengend kann es ja nicht sein. Trinken, schlafen und Windeln wechseln. Mehr macht es ja noch nicht. Und ich habe mega viel Zeit. Tja, falsch gedacht – die meiste Zeit hatte ich wohl im Mutterschutz. Dein Leben wird (erstmal) komplett auf den Kopf gestellt.

Daher hier ein paar Dinge, die dir vorher niemand wirklich sagt:

Du warst noch nie in deinem Leben so MÜDE. Und von wegen Neugeborene schlafen den halben Tag (das wurde mir immer erzählt). Also bei uns war das das totale Gegenteil. Auch nachts steht man ja gerne auf für die Mäuse, aber das kann (auf Dauer) ab einem gewissen Punkt ziemlich kräftezehrend und nervenaufreibend sein.

Dein TAGESABLAUF ist erstmal völlig durcheinander. Du bist rund um die Uhr damit beschäftigt, die Bedürfnisse des kleinen Wesens zu befriedigen. Und nein, man kann so kleine Babys noch nicht verwöhnen. Ich bin manchmal erst um 11 Uhr zum Frühstücken gekommen oder habe es geschafft, mich anzuziehen. Und das ist am Anfang auch völlig in Ordnung.

Alleine und in Ruhe DUSCHEN wird zur Seltenheit. Selbst wenn das Baby schläft und man die Gunst der Stunde nutzen will, steht man unter der Dusche und hört ständig das Kind weinen. Wasser aus – nichts – Wasser wieder an. Das geht dann ein paar Mal so weiter, bis es dann tatsächlich schreit und du panisch aus der Dusche springst um nachzusehen.

Gleichzeitig lernt man, GELASSENER zu werden. Anfangs ist man noch etwas überfordert, aber es spielt sich alles ein und mit der Zeit weiß man, was dem Zwerg fehlt und reagiert entsprechend entspannter darauf. Auch jetzt, wenn sie selber essen möchte. Klar gibt das eine schöne Sauerei, aber das ist dann eben so, wird weg geputzt und gut. Früher hat mich sowas gestört.

Die GEBURT ist das wahrscheinlich schmerzhafteste und gleichzeitig schönste Erlebnis in deinem bisherigen Leben. Zumindest empfand ich es so. Es gibt sicherlich auch Ausnahmen. Lasst Euch auf jeden Fall nicht verrückt machen, es ist alles zu schaffen.

Auch nach der Geburt befindest du dich im GEFÜHLSCHAOS Die Hormone müssen sich erstmal wieder normalisieren und von super happy kann das mal ganz schnell zu dicken Tränen umschlagen. Vor allem im Wochenbett. Das war die erste Zeit bei mir ganz schlimm, ständig und wegen jeder Kleinigkeit hab ich geheult. Lag aber auch daran, dass es mit dem Stillen nicht so klappen wollte und ich es mir sehr gewünscht hatte.

Ich hätte nicht gedacht, dass man so STOLZ darauf sein kann, wenn dein Baby das erste Mal bewusst lacht. Oder sich dreht. Oder winken kann etc. Aber es ist tatsächlich jedes Mal toll, wenn es was Neues gelernt hat und man freut sich wie bolle.

Und das Beste und Wichtigste zum Schluss:

Du hast noch nie so unendlich viel LIEBE empfunden. Auch wenn die Nacht anstrengend war und du mit deinen Nerven am Ende bist (und das wird öfter mal vorkommen, auch wenn viele es nicht zugeben), aber wenn dich dein Baby morgens anlächelt und sich an dich kuschelt, ist alles wieder vergessen. Sie geben einem so viel zurück, denn du bist das Größte für sie.

Genießt jeden Moment, denn die Zeit geht so schnell vorüber. Und es gibt irgendwann immer ein letztes Mal. Dass es auf deinem Bauch einschläft, dass du neben dem Bett sitzt, bis es eingeschlafen ist, dass es an deiner Hand laufen will…

Liebe Grüße
Nicole

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Perfekt zu Ostern: Nuss-Eierlikör-Torte

Seid ihr noch auf der Suche für einen leckeren Kuchen zum Osterkaffee? Dann habe ich was für Euch. Eine schlichte Torte, mit saftigem Nussboden und einem Schuss Eierlikör. Und sie ist ganz einfach nachzubacken.

Eierlikör ist ja eigentlich nicht so meins, aber man merkt ihn kaum und zu dem Nussboden passt das echt gut.

Zutaten (24-26 cm Springform)

75 g Butter
80 g Zucker
5 Eier
3 EL Eierlikör
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
80 g Schokoraspel

2 Becher Sahne
2 Päck. Vanillezucker
2 Päck. Sahnesteif
3 EL Eierlikör
evtl. Pistazien und Schokotropfen
zum Verzieren

Zubereitung

Für den Boden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Die Butter mit Zucker und Eigelb cremig rühren und den Eierlikör unterrühren. Die gemahlenen Nüsse und Schokoraspel zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß unterheben. Den Boden nun bei 180°C ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Wenn der Boden abgekühlt ist, Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und 3/4 auf die Torte streichen. Mit dem Rest Tupfen auf die Torte spritzen und den Eierlikör in der Mitte verteilen. Nun die Torte nach Belieben z. B. mit gehackten Pistazien, Schokotupfen und Schokoeiern verzieren.

   

Lasst es euch schmecken und bis bald!
LG Nicole

Schokokuss-Cupcakes

Eine Freundin erzählte letztens, dass sie einen Schokokuss-Kuchen macht. Das weckte bei mir sofort Erinnerungen und ich fühlte mich kurz in meine Kindheit zurück versetzt. Diesen gab’s bei uns nämlich öfter zum Kindergeburtstag und ich hab den Kuchen tatsächlich seit dem nicht mehr gegessen bzw. gebacken. Wieso eigentlich nicht??

Jedenfalls wurde es nun höchste Zeit dafür. Und weil ich auch ein Fan von Cupcakes bin – man hat eine schöne kleine Portion, die ist schnell verputzt – hab ich auch gleich welche gemacht, statt einem Kuchen. Sie gehen super einfach und sind nicht NUR was für Kinder 😉

    Zutaten für 12 Cupcakes

140 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
ca. 100 ml Milch
225 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

22 Mini Schokoküsse
250 g Quark
200 g Sahne

 

Zubereitung

Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann die Eier zugeben. Wenn das Ganze sich zu einem Teig verbunden hat, Mehl mit Backpulver gemischt zugeben und glatt rühren. Dabei nach und nach die Milch zugeben, bis der Teig nicht mehr so fest ist und eine zähe Konsistenz hat. Den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 20-25 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.

Für das Topping von den Schokoküssen die Waffeln entfernen und auf die Seite legen. Schokoküsse und Quark gut verrühren, Sahne steif schlagen und unterheben. Nun die Creme auf die Cupcakes spritzen (oder streichen) und mit den halbierten Waffeln dekorieren.

So, ich mache nun auch Feierabend.
Morgen haben mein Mann und ich „kindfrei“ und wir gönnen uns einen Tag in der Therme. Darauf freu ich mich schon 🙂

Liebe Grüße
Nicole

Und wieder eine Tauftorte

Ich durfte mal wieder eine Tauftorte für ein kleines Mädchen machen. Innendrin versteckt sich eine Himmelstorte. Diese besteht aus  vier leckeren Böden mit Baiser und Mandeln und einer Sahnecreme mit Johannisbeeren. Dadurch ist das ganze nicht zu süß und hat eine leichte herbe Note. Diese Torte wird auch bei uns auf Familienfeiern sehr gerne gegessen. Für die Taufe wurde sie natürlich noch entsprechend mit Fondant verziert.

Ich konnte allerdings nur noch ein paar schnelle Bilder machen, da die Torte dann schon direkt abgeholt wurde. Aber das Wesentliche kann man ja erkennen 🙂

Zutaten für 26 cm Springform

325 g Butter
260 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eigelb, 1 Prise Salz
325 g Mehl
2 TL Backpulver5 Eiweiß
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
120 g gehobelte Mandeln

500 g Johannisbeeren (frisch oder aufgetaut)
500 ml Sahne
3 Päckchen Sahnesteif

Ganache für Fondantüberzug
600 g weiße Schokolade
200 g Sahne

Zubereitung

Butter geschmeidig rühren, Zucker einrieseln lassen, dann Vanillezucker, Eigelb und 1 Prise Salz zu einem weichen Teig verrühren (Knethaken). Eiweiß steif schlagen. In einer kleinen Schüssel 60 g Zucker, Vanillezucker, Zimt und Mandeln vermischen. Nun werden 4 Böden gebacken. Teig durch 4 teilen und je Boden den Teig in einer Springform verteilen (am Besten mit den Händen auf den Boden drücken). Dann 1/4 Eiweiß auf den Boden streichen und 1/4 von dem Mandelgemisch darauf verteilen. Bei 180 °C ca. 15-20 Minuten backen. Das nun für die restlichen 3 Böden wiederholen.

Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und Johannisbeeren unterheben. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, Tortenring um den Boden legen und 1/3 der Sahne darauf verteilen. Den 2. Boden auflegen, die Hälfte der restlichen Sahne darauf verteilen, 3. Boden auflegen und Rest Sahne verstreichen, dann den 4. Boden. Torte mind. 1 Stunde kühl stellen.

Wer die Torte nun noch mit Fondant dekorieren möchte, muss diese zuerst mit Ganache überziehen. Dafür die Sahne kurz heiß werden lassen, vom Herd nehmen und klein gebröckelte Schokolade zugeben. 3 Minuten stehen lassen, dann mit einem Schneebesen verrühren und kalt stellen. Die Torte damit in 2 Gängen einstreichen, dann kann der Fondant darüber gelegt werden.

Liebe Grüße und bis bald

Nicole

 

 

Gepimpter Klassiker – Marmorkuchen mit Birnen

Wie fange ich denn nun an… wünscht man fast zwei Wochen nach dem Jahreswechsel noch ein gutes neues Jahr? Wie auch immer, ich hoffe jedenfalls, dass das Jahr 2018 für Euch gut gestartet hat und wünsche Euch natürlich nur das Beste dafür.
Für uns wird es sicher ein spannendes und turbulentes Jahr, denn im Frühjahr beginnt unser Traum vom Haus, welcher bestimmt auch einige Hürden für uns bereit hält. Aber wir freuen uns drauf und lassen uns überraschen.
Anfang der Woche war eine Freundin mit ihrer kleinen Tochter zu besuch und natürlich wollte ich auch einen Kuchen kredenzen. Da meine Zeit aber begrenzt war, musste ein schnelles Rezept her. Mir kam ein Marmorkuchen in den Sinn – selbst schon länger nicht mehr gegessen. Und für den Pepp kam noch eine Birme mit in den Teig. Und was soll ich sagen – er war super lecker und fluffig. Daher gibts heute auch gleich das Rezept dazu und morgen wird er nochmal gebacken für die nächsten Gäste.

Zutaten für 1 Guglhupf
oder 1 große Kastenform
1 reife Birne
4 Eier
220 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Margarine
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3-4 EL Kakaopulver 
200 ml Milch
Zubereitung
Die Birne schälen und in kleine Würfel schneiden. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann Margarine zugeben und glatt rühren. Mehl mit Backpulver mischen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und das Kakaopulver unterrühren. Erst den hellen und dann den dunklen Teig in die (gefettete) Backform geben. Mit einer Gabel den Teig etwas verquirlen. Bei 180°C Umluft ca. 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Der Kuchen kann nach Belieben mit Puderzucker bestreut werden oder mit etwas Kakaoglasur überzogen werden.


 Bald darf ich wieder eine Tauftorte machen,
die gibt es hier natürlich dann auch zu sehen.
Bis bald und liebe Grüße

Nicole



 

Fondanttorte mit Himbeer-Creme zur Babypause

Endlich komme ich mal wieder dazu, ein neues Rezept zu posten. Im Moment fehlt mir doch ein bisschen die Zeit dazu. Mit Baby garnicht mehr so einfach, mal eben was zu backen/kochen, zu fotografieren und gleich den Post zu machen. Aber wir haben uns ganz gut eingelebt mittlerweile und ich denke, dass ich nun langsam wieder etwas öfter was machen kann.

Von einer lieben Freundin hatte ich den Auftrag, eine Torte für die Arbeitskollegen zum Abschied in die Babypause zu machen. Ein bis (chen auf Pinterest gestöbert und schon hatten wir das gewünschte Motiv. Ich selber habe mich auch gefreut, endlich mal wieder eine Motivtorte machen zu dürfen, das hat mir wirklich Spaß gemacht und ich war zufrieden mit dem Ergebnis, optisch und geschmacklich auch (wo nach so lange Zeit schon mal was schief gehen kann). Gefüllt war die Torte mit einer Himbeer-Mascarpone-Creme, welche trotz der Wärme nicht zu „schwer“ war.

Zutaten für 26 cm Springform
6 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
500 g TK Himbeeren
2 EL Puderzucker
500 g Mascarpone
300 g Magerquark
 300 g Sahne
75 g Zucker
8 TL San Apart
Für die Fondant-Deko
(kann man natürlich auch weg lassen
oder anders machen)
200 g Vollmilschokolade
200 g Zartbitterschokolade
200 g Sahne
1 kg Fondant weiß
300 g Fondant rosa
Zuckerperlen weiß/rosa
Lebensmittelfarbe schwarz (Stift oder Paste)
Ausstecher Buchstaben, Schmetterling, Blume

Diesmal gibt es nur ein schnelles Anschnitt-Bild, da ich die Torte ja abgeben musste 🙂 
Aber man kann zumindest sehen, wie sie innen aussah.

Zubereitung
Zuerst wird der Bisquit hergestellt. Dafür die Eier trennen, das Eiweiß mit der Prise Salz und 100 g Zucker steif schlagen. Eigelb mit den restlichen 50 g Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell wird. Das Eiweiß unter das Eigelb heben; Mehl mit Backpulver mischen, in den Teig sieben und vorsichtig unterrühren. Den Teig in eine nicht gefettete Springform füllen (den Boden mit Backpapier auslegen) und bei 175 °C ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, ob der Teig fertig ist.
Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen und 2 mal waagerecht durchschneiden.
Für die Ganache, welche unter den Fondant kommt (dieser darf nicht mit der Mascarpone-Creme in berührung kommen) die Schokolade in Stücke brechen und in eine Schüssel geben, Sahne kurz aufkochen, über die Schokolade gießen und 5 Min stehen lassen. Mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren, kalt stellen.
Für die Füllung die HImbeeren auftauen lassen und 300 g mit dem Puderzucker pürrieren, durch ein Sieb streichen. Restliche Himbeeren zur Seite stellen. 300 g Sahne mit 2 TL San Apart steif schlagen, Mascarpone mit Quark, Zucker, 6 TL San Apart und 6 EL Himbeerpürree verrühren, Sahne unterheben, kalt stellen.
Den ersten Bisquitboden auf eine Tortenplatte setzen, Hälfte der Creme darauf verteilen und die Hälfte der übrig gebliebenen Himbeeren, 2. Boden auf die Creme setzen und den Rest der Creme und Himbeeren darauf verteilen, dann den letzten Boden auf die Torte setzen, kalt stellen.
Für die Deko wie folgt vorgehen 
 
Wenn die Torte gut durchgekühlt ist, mit der Ganache einstreichen, kalt stellen und Vorgang wiederholen. Den Fondant mit etwas Palmin an den Händen gut weich kneten, Arbeitsplatte mit Puderzucker bestreuen und Fondant 3-4 mm dünn ausrollen. Auf das Nudelholz „aufrollen“ und über die Torte legen. Erst oben andrücken, dann die Seiten Stück für Stück.
Die Eule und die Schmetterlinge hatte ich bereits 3 Tage vorher gemacht, damit diese etwas trocknen können. Die Blumen und die Schmetterlinge werden dann mit einem dünnen Pinsel und wenig Wasser auf die Torte „geklebt“, sowie die Zuckerpelen in den Blüten. Die Eule wird mit Zahnstochern fixiert. Viel Spaß beim Nachmachen!
So, das war’s erstmal für heute, die Pflicht ruft (wortwörtlich 😉 )
Bis bald
Liebe Grüße
Nicole

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Auch dieses Rezept wartet schon länger darauf, gepostet zu werden. Gebacken habe ich den Kuchen schon, als ich den ersten Rhabarber beim Einkaufen entdeckt habe und nicht daran vorbei gehen konnte, auch wenn es noch recht früh war. Mittlerweile ist der im Garten auch schon gut gewachsen und bereit zur Ernte. Rhabarber mag ich ja auch sehr gerne, ob als Marmelade, Kompott oder eben Kuchen – vorzugsweise mit Baiser oben drauf. Daher gabs auch genau so einen Kuchen und hier das Rezept dazu.

Zutaten für eine Springform

800 g Rhabarber
160 g Margarine oder Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
3 Eigelb
200 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Eiweiß
150 g Zucker
1 Prise Salz
Zubereitung
Zuerst den Rhabarber abziehen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Für den Rührteig die weiche Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die zwei Eier und die Eigelbe unterrühren. Das Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Den Teig in eine Springform füllen, den Rhabarber darauf verteilen und den Kuchen bei 170°C (Umluft) ca. 35 Minuten backen.
Dann die drei Eiweiß mit dem Zucker und der Prise Salz steif schlagen und auf den Kuchen streichen. Dabei kann man mit der Gabel oder einem Löffel auch ein Muster ziehen. Den Kuchen für weitere 20 Minuten backen, bis der Baiser anfängt, braun zu werden. 
 Lasst es Euch schmecken und bis bald.
Liebe Grüße
Nicole

Frohe Ostern // Bärlauch-Gnocchi mit Tomaten-Frischkäse-Soße

Erstmal wünsche ich Euch noch ein frohes Osterfest mit Euren Lieben und einen fleißigen Osterhasen!

Bevor nun die kurze Bärlauch-Saison wieder vorbei ist, habe ich schnell noch ein Rezept für Euch. Und zwar habe ich mich vor ein paar Tagen an Bärlauch-Gnocchi versucht, mit einer fix gemachten Tomaten-Frischkäse-Soße. Und für’s erste Mal sind sie garnicht so schlecht geworden 🙂 Früher mochte ich Bärlauch ja überhaupt nicht, aber mittlerweile mag ich den Geschmack mal ganz gern, ob als Suppe, als Spätzle oder eben Gnocchi. Nun reicht es dann aber auch wieder. Der Rhabarberkuchen steht auch schon in den Startlöchern 😉 

 Zutaten für ca. 6 Portionen
1 kg mehlige oder
vorwiegend festkochende Kartoffeln
200 g Hartweizengrieß
(Weichweizengrieß geht notfalls auch)
250 g Mehl
Salz
50 g Bärlauch
(1 EL Butter)
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 EL Olivenöl
500 g passierte Tomaten
100 g Frischkäse
Italienische Kräuter
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zubereitung
Zuerst die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Ich habe sie gleich mit Schale gekocht. In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen und im Mixer fein zerkleinern. Wenn die Kartoffeln gar sind, noch heiß mit einer Kartoffelpresse durchpressen, das geht auch gleich mit Schale, die bleibt dann in der Presse übrig. Wenn man keine Kartoffelpresse hat, kann man die Kartoffeln bestimmt auch mit einem Kartoffelstampfer fein stampfen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Dann gleich mit dem Mehl, Grieß, Salz und Bärlauch zu einem Teig verkneten und am Besten abschmecken, denn der verträgt ruhig etwas Salz. Danach den Teig in einer Schüssel etwas stehen lassen, bis er kalt ist.
Nun werden Gnocchi geformt. Dabei kann man ruhig großzügig mit Mehl auf der Arbeitsfläche arbeiten; sollte der Teig noch recht klebrig sein, noch etwas Mehl einkneten. Dann aus dem Teig etwa daumendicke Rollen Formen, diese in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden und wer möchte, kann mit der Gabel noch ein Muster rein drücken. Die Gnocchi werden dann nach und nach nur kurz in kochendem Salzwasser gegart, bis sie oben schwimmen. Das dauert vielleicht so 2 Minuten. Ich habe sie dann abgeschöpft und auf Backpapier gelegt.
Für die Soße den Knoblauch fein hacken oder pressen, die Paprika in kleine Würfel schneiden. Zuerst Knoblauch in Olivenöl andünsten, dann die Paprika zugeben und etwa 5 Minuten mitdünsten. Nun die passierten Tomaten zugeben und köcheln lassen, bis die Paprikawürfel weich sind. Zum Schluss den Frischkäse einrühren (bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen) und mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken. Die Gnocchi habe ich dann noch in etwas Butter kross angebraten, das mögen wir ganz gerne. Mit Soße und Parmesan bestreut servieren. Guten Appetit!

Wir machen es uns jetzt wieder gemütlich und dann
noch einen kleinen Osterspaziergang.
Liebe Grüße
Nicole

Schnelle DIY-Deko für die Ostertafel

Heute gibt’s nichts Süßes, sondern ich habe mal eine schnelle Deko-Idee für Euch, die Ihr wunderbar für die Ostertafel verwenden könnt. Und zwar kupferfarbene Eier als Mini-Vasen. Bei uns ziert die Deko momentan den Esstisch. Jaja, ich weiß, der „kupfertrend“ ist eigenlich auch schon vorbei; ändert aber nichts daran, dass ich es trotzdem noch hübsch finde. Zudem ist mir letztens die Sprühdose (ist schon etwas älter, wie man sieht) wieder in die Hände gefallen und wollte auch mal wieder benutzt werden.

Für diese kleine Bastelei braucht ihr auch garnicht viel:

  • weiße, leere Eierschalen
  • Sprühfarbe kupfer metallic
  • Gummihandschuhe
  • Zeitung als Unterlage
  • Schaschlikstäbchen und Blumentopf oder Glas zum Trocknen

 
 So geht’s:

In die Eier habe ich zuerst mit einer Nadel ein kleines Loch in die Oberseite gepiekst und dieses immer weiter ausgeweitet, bis der Inhalt von selber rausfließen kann (bitte nur ein Loch oben machen, sonst läuft dann natürlich das Wasser später unten raus 🙂 )
Das Ansprühen macht man am Besten draußen, ich habe vorsichtshalber mal den ganzen Balkontisch mit Zeitung ausgelegt, man weiß ja nie, bei meinem Talent.
Nun die Gummihandschuhe anziehen und die Eier ansprühen. Ich habe sie dazu mit der Öffnung über einen Finger gestülpt, so landen schon keine Abdrücke auf dem Ei. Manche habe ich komplett angesprüht, manche nur ca. bis zur Hälfte; so bekommt man auch diesen leichten Ombré-Look.
Zum Trocknen habe ich die Eier dann auf Schaschlickspieße gesteckt und diese in einem Übertopf verteilt. Nach ein paar Stunden sind sie trocken und können beliebig mit kleinen Blümchen dekoriert werden.

Die Mini-Vasen können z.B. mit etwas Ostergras in eine ausgeschnittene Eierschale gestellt werden.
Die Betoneier hatte ich noch von letztem Jahr.

 

Die Deko macht sich auch gut auf einer schwarzen Schale.
Und nun viel Spaß beim Nachbasteln.

Sonnige Grüße
Nicole

Schnelles Mascarpone-Mango-Schichtdessert

Von den Osterhasen-Cupcakes letztens hatte ich noch Mascarpone-Creme übrig, da ich diese relativ dünn aufgestrichen hatte. Und da ich ja auch immer ungern was wegwerfen möchte, ist aus dem Rest wieder mal ein schnelles Schichtdessert entstanden. Diesmal mit Mango und Butterkeksen. Zur Mascarpone-Creme habe ich noch etwas Joghurt gegeben, das macht das ganze etwas leichter.
Von solchen Desserts gibt es ja schon ein paar auf dem Blog – ich seh schon, ich hab da irgendwie ein Faible für. Aber das ist auch einfach super schnell gemacht, lecker und sieht schön aus. Also, wenn ihr für die nächste Feier noch einen Nachtisch braucht, dann nix wie los. Auch super für den nächsten Grillabend; die Mango sorgt für eine frischen, sommerlichen Geschmack. Die lieb ich ja sowieso.

 Zutaten für 4 Gläser
250 g Mascarpone
100 g Schlagsahne
100 g Naturjoghurt
 ca. 3 EL Zucker (nach Bedarf)
1 reife Mango
ca. 10 Butterkekse

Zubereitung
Die Sahne steif schlagen. In einer anderen Schüssel die Mascarpone mit dem Zucker cremig rühren, dann den Joghurt unterrühren und die Sahne unterheben (evtl. noch Zucker zugeben, je nach Geschmack). Die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butterkekse grob zerbröseln. Nun geht es schon ans Schichten: Keksbrösel – Mascarponecreme – Mangowürfel, das Ganze wiederholen und evtl. mit einem Rest Creme und Schokostreusel etwas verzieren.

Am Wochenende habe ich auch schon den ersten Rhabarber verbacken, da konnte ich dann im Supermarkt doch nicht dran vorbei gehen. Das Rezept dazu gibt es bald hier.
Liebe Grüße
Nicole